War for Talents: So gewinnen Agenturen Digital Natives für sich

Sechs Tipps der esentri AG für eine Arbeitsumgebung, die zieht

Ettlingen, 16. April 2013 – Agenturen und die digitale Wirtschaft haben es derzeit schwer, hochqualifizierte Nachwuchskräfte zu gewinnen. Die sogenannte „Generation Y“ hat ganz eigene Vorstellungen davon, was wichtig ist. Gute Bezahlung wird vorausgesetzt. Dazu erwartet sie weit mehr als nur einen Job. Die Arbeit soll flexibel sein, flache Hierarchien bieten und Sinn stiften. Sie wollen Spaß bei der Arbeit haben und verbinden so einen großen Ehrgeiz mit mehr Leichtigkeit im Leben; die Trennlinie zwischen Arbeit und Privatleben verschwindet. Marketing- und Digitalagenturen gehören dabei nicht gerade zu den Traumbranchen, bei denen sich die jungen Talente die Erfüllung dieser Anforderungen erwarten. Dabei können wenige andere Branchen so leicht auf die Wünsche der Young Professionals eingehen wie die Kreativstätten in Marketing und Digitalwirtschaft, denn deren Arbeitsstrukturen lassen sich viel leichter verändern und flexibilisieren. Die esentri AG, Spezialist für modernes Arbeiten und Anbieter von Social PM, einer Lösung für Enterprise Social Networking, gibt sechs Tipps für eine Arbeitsumgebung, der kreative Köpfe nicht widerstehen können.

1. Schluss mit der E-Mail-Flut

Die Frage, ob man sich im eigenen Postfach von oben nach unten oder von unten nach oben durcharbeitet, wann man eine E-Mail löscht und ob und wie man Nachrichten ordnet, stellen sich Digital Natives nicht. Sie kennen die E-Mail als formales Kommunikationsmedium in Unternehmen, kommunizieren in ihrem privaten Umfeld aber völlig anders. Die Generation Y schreibt kaum jemals eine Mail, sondern tauscht sich lieber über soziale Medien aus. Für die jungen Talente ist dies die viel natürlichere Form des Informationsaustausches und der Kommunikation , die – auch dank mobiler Endgeräte – nonstop geführt werden kann.

Die Chance für Agenturen besteht nun darin, ihre interne Kommunikation dem Wandel anzupassen und ihre Projektteams über ein firmeneigenes Social Network kommunizieren zu lassen. Denn wer vernetzt kommuniziert, kann auch besser vernetzt denken und Lösungen außerhalb gängiger Schemata entwickeln. Interne Social Networks machen bis zu achtzig Prozent der internen Mails überflüssig. Sie sorgen für eine Kommunikation auf Augenhöhe und für eine bessere Zusammenarbeit ortsübergreifender Teams. In Verbindung mit Task- oder Projektmanagement bieten Sie Projekt- und Abteilungsleitern und allen Teammitgliedern einen einheitlichen Informationsstand über Arbeitsfortschritte. Zugleich schützt diese Form der Kommunikation Nachwuchskräfte vor der zeitraubenden Arbeit, unwichtige Nachrichten zu lesen, nur weil sie geschickt wurden – und vor dem zweiten Zeitfresser, diese noch zu sortieren und zu priorisieren.

2. Das Gerät, das Spaß macht

Wer zuhause am Mac arbeitet, ist von einem PC bei der Arbeit meistens wenig angetan. Manche Aufgaben lassen sich mit dem Tablet  auch von unterwegs bequem lösen. Agenturen und Digitale Unternehmen sollten ihren Mitarbeitern deshalb so weit wie möglich die Wahl lassen, mit welchem Endgerät sie arbeiten. Es kann ein Ansatz sein, das Businessgerät zur Privatnutzung freizugeben. Oder der Mitarbeiter nutzt umgekehrt sein eigenes privates Gerät als Hauptarbeitsgerät, so wie es die Mehrheit der freien Mitarbeiter ja auch tut, und erhält dafür einen finanziellen Ausgleich. An die Stelle eines klassischen Netzwerks mit Dateiserver-Zugriff tritt dann ein projektorientiertes zentrales Dokumentenmanagement in der Cloud. Wenn es ein rollenbasiertes Rechtekonzept mit entsprechenden Sicherheitsmechanismen und verschlüsselter Speicherung bietet, können Berechtigte von überall und auch mit Smartphones oder Tablets auf Informationen und wichtige Dokumente zugreifen.

3. Heute hier, morgen dort

Mobilität, unternehmensübergreifende Zusammenarbeit und virtuelle Teams sind heute schon Realität in den meisten Unternehmen der Digitalwirtschaft und des Marketing: Zusätzliche Ressourcen holt man sich über freie Mitarbeiter, Spezialkompetenzen über Partnerunternehmen. Die Chefs sind unterwegs auf Akquise, junge Mütter und Väter arbeiten teilweise aus dem Home Office.

Die Chance für Unternehmen besteht darin, aus der Not eine Tugend zu machen und eine konsequent auf Mobilität und räumlich verteiltes Arbeiten ausgerichtete Arbeitskultur und Umgebung einzurichten. Soweit es die Projekte zulassen, entscheiden die Mitarbeiter selbst, ob sie im Büro, von zuhause oder unterwegs arbeiten. Der Arbeitnehmer erlebt diese Freiheit als höhere Lebensqualität. Der Arbeitgeber darf auf hochmotivierte und langfristig gebundene Mitarbeiter hoffen. Darüber hinaus senkt es seine Kosten: Wenn beispielsweise dreißig Prozent der Arbeit von außerhalb des Büros erledigt werden, sind kaum jemals alle Mitarbeiter vor Ort. Er braucht entsprechend weniger Schreibtische und Büroraum bereitzustellen und kann seine Mietkosten senken.

4. Soziale Medien nutzen

Wer Facebook, Twitter und XING aus dem Unternehmen aussperren will, hat nicht verstanden, welche Chancen soziale Medien darstellen. Er reißt die Nachwuchskräfte aus einer Kommunikationsform, die doch dem Unternehmen so viel Nutzen verschaffen könnte, nicht zuletzt im Vertrieb, Marketing und im „War for Talents“. Besser ist es, wenn Unternehmen die Nutzung öffentlicher sozialer Medien am Arbeitsplatz grundsätzlich gutheißen und diese mit Social Media Guidelines kanalisieren und maßvoll steuern. Kommunikation über soziale Medien bietet aber nicht nur dem Mitarbeiter Ausgleich, sondern ist häufig eine zusätzliche Quelle der Information und Inspiration. Kommunikation über den Rahmen des eigenen Unternehmens hinaus bereichert die Kreativität. Es gelten die Loyalitätsregeln zum Arbeitgeber aus dem Arbeitsvertrag.

5. Teil eines Ganzen

Nichts ist frustrierender, als unnötige oder falsche Arbeit geleistet zu haben. Dennoch ist es an der Tagesordnung, dass Nachwuchskräfte genau diese Erfahrung machen – meist, weil ihnen bestimmte Informationen fehlten. Ein stringentes Projektmanagement ist die halbe Miete, um sinnlose Arbeit zu vermeiden. Die volle Miete ist durchgängiges soziales Projektmanagement (Social Project Management oder Social PM). Bei dieser Weiterentwicklung des Projektmanagements berichten alle Beteiligten selbst in Echtzeit über Ihre Projektfortschritte und haben Überblick über das Gesamtprojekt. Sie können jederzeit Jobs kommentieren und Rückfragen stellen. Je nach Berechtigung können sie selbst Abhängigkeiten und Termine definieren. Social PM motiviert die Mitarbeiter, ihre Teilprojekte in optimaler Weise für das Gesamtprojekt zu erledigen. Dies bedeutet für den Projektleiter eine starke Entlastung und für das Projektteam mehr Interaktion und Verantwortung – genau das, was die Generation Y sucht.

6. Vertrauen ist besser

Kontrolle war gut, aber Teilhabe und Vertrauen ist weitaus besser. Top-Down-Kommunikation verliert gegenüber vernetzter Kommunikation an Reputation und Gewicht. Eine relativ flache Hierarchie in Verbindung mit einer Online-Plattform für Social Project Management wie Social PM bedeutet genau den Vertrauensvorschuss, der Digital Natives zu Höchstleistungen anspornt. Denn sie kommen an ihrem ersten Arbeitstag hochmotiviert in das Unternehmen und es geht nur darum, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, die diese Motivation erhält, weil sie sie mit Spaß bei der Arbeit eigenverantwortlich ihre Ziele voranbringen können. Wird Kontrolle nötig wird, hat das Unternehmen den eigentlichen Wert seines Mitarbeiter bereits preisgegeben.

„Das Unternehmen als soziales Netzwerk verstehen“

Robert Szilinski, CEO der esentri AG, die viele Agenturen und Unternehmen bei der Einrichtung interner sozialer Netzwerke und der Einführung von Social Projectmanagement unterstützt, meint: „Der kulturelle Wandel und die Digitalisierung der Kommunikation bringt eine neue Arbeitswelt hervor. Ein Unternehmen ist ein soziales Netzwerk in Reinkultur. Wer vernetzte Kommunikation nutzt, erreicht einen klaren Wettbewerbsvorteil. Agenturen sind in der erfreulichen Lage, diesen Wandel entscheidend voranzubringen um im Wettbewerb der kreativen Köpfe erfolgreich zu bestehen.“

Informationen für Journalisten:
•    Ein druckfähiges Bild zu dieser Pressemitteilung steht bereit unter http://www.pressebox.de/attachment/568361/Unbesetzte_Posten.jpg
•    Ein Bild von Robert Szilinski, CEO der esentri AG, steht zur Verfügung unter http://www.pressebox.de/attachment/525406/Robert_Szilinski.jpg

Über esentri AG
esentri (www.esentri.com), Oracle Gold Partner und Anbieter einer Online-Plattform für Enterprise Social Networking, bringt die Vorteile der Kommunikation in sozialen Netzwerken in Unternehmen. Mit „Social PM“ können selbst kleine Unternehmen ohne Anfangsinvestitionen ihre interne Kommunikation, die standortübergreifende Zusammenarbeit, das Aufgabenmanagement und das Projektmanagement verbessern. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Ettlingen bei Karlsruhe.

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